„Coronavirus“ – Beantragung einer Förderung zum infektionsschutzgerechten Lüften in Schulen

Die Staatsregierung hat mit Beschlüssen vom 29. Juni und 6. Juli 2021 ein nochmaliges Förderprogramm aufgelegt, mit dem die kommunalen und privaten Schulaufwandsträger bei der Umsetzung technischer Maßnahmen zum infektionsschutzgerechten Lüften in ihren Einrichtungen finanziell unterstützt werden (3. Runde). Die am 31.12.2021 ausgelaufene Antragsfrist wurde mit Beschluss vom 24.01.2022 nochmals bei gleichen Fördervoraussetzungen bis 31.03.2022 verlängert (Ausschlussfrist).

Das beschlossene Konzept enthält folgende Eckpunkte:

Fördergegenstand ist die Beschaffung von mobilen Luftreinigungsgeräten sowie von dezentralen Lüftungsanlagen, soweit diese nicht von der Bundesförderung „Corona-gerechte stationäre raumlufttechnische Anlagen“ umfasst sind, für Klassen- und Fachräume.

Mobile Luftreinigungsgeräte müssen mit Filtertechnologie, UV-C-Technologie, Ionisations- und Plasmatechnologie oder Kombinationen aus diesen Technologien arbeiten. Andere Technologien sind nicht förderfähig.

Der staatliche Förderanteil liegt bei bis zu 50%, der Förderhöchstbetrag pro Raum beträgt 1.750 €.

Als allgemein zugelassener vorzeitiger Maßnahmenbeginn gilt der 1. Mai 2021.

Die technischen Anforderungen, die seitens des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege sowie des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit als erforderlich erachtet werden, sind über die Internetseite des Kultusministeriums einsehbar. Eine Einzelaufstellung förderfähiger Geräte oder Hersteller ist u.a. aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nicht möglich.

Hinweis für Firmen und Hersteller: Die Geräte werden von den Schulaufwandsträgern beschafft. Ansprechpartner für etwaige Angebote sind daher die Kommunen bzw. die privaten Schulträger. Alle weiteren Infos über den nachfolgenden Link: